Seit Montag arbeiten wir von der NAKOS zum größten Teil im Homeoffice. Und seitdem treffen per E-Mail aus ganz Deutschland ständig fast gleichlautende Hinweise ein: „Kontaktstelle wird geschlossen“, „Selbsthilfegruppe abgesagt“, „Nächstes Meeting erst wieder nach Ostern“. Mittlerweile ist klar: Aufgrund der behördlichen Anordnungen und der Appelle zur Vermeidung von sozialen Kontakten können sich Selbsthilfegruppen zurzeit eigentlich überhaupt nicht treffen.

Für viele jedoch ist die Selbsthilfegruppe ein ganz wichtiger Stützpfeiler im täglichen Leben. Auch unser Gastautor „Giraffe“ hat davon gerade im Blog berichtet. Die zentrale Servicestelle zur Unterstützung von Selbsthilfe in Berlin, SEKIS, schreibt dazu auf ihrer Internetseite: „Selbstverständlich wissen wir, dass durch den Wegfall der Gruppen und den vielen Einschränkungen des öffentlichen Lebens für manche von euch die nächsten Wochen auch psychisch anstrengend sein werden. Wir bitten euch daher, miteinander so gut es geht (z.B. Telefon, E-Mail) in Kontakt zu bleiben, Mut zuzusprechen und zu zeigen, dass die gelebte Selbsthilfe viele Wege kennt und sich auch in solchen Zeiten nicht unterkriegen lässt.

Für die Junge Selbsthilfe wollen wir von der NAKOS dazu einen Beitrag leisten: Seit Montag bieten wir bis auf Weiteres jeden Abend (auch an den Wochenenden!) ein Video-Meeting für junge Selbsthilfeaktive an: von 19 bis 20 Uhr gibt es die Gelegenheit zum Austausch mit uns, untereinander, zum Auskotzen und zur moralischen Unterstützung in dieser Ausnahmesituation.

Wer auch einmal dabei sein möchte, kann sich bei uns per E-Mail: junge-selbsthilfe@nakos.de melden. Wir geben dann weitere Hinweise zur Teilnahme. Wir freuen uns auf euch!

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Autor*in: Ruth von der NAKOS

als Mitarbeiterin der NAKOS für alles rund um das Thema Junge Selbsthilfe zuständig.

in Zusammenarbeit mit:

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