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Die Blogautor*innen

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Alle zusammen

Wir sind die Blogautor*innen von Lebensmutig. Wir schreiben über unsere Erfahrungen mit Selbsthilfe, über unsere Erkrankungen und Themen und über die Herausforderungen, die wir bewältigen. Manchmal diskutieren wir untereinander über Themen, die uns gerade auf den Nägeln brennen. Dann dokumentieren wir das unter diesem Profil in einem besonderen Beitrag.

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Angsthase

Münchner Kindl, das schon ziemlich lange mit dem Thema Angst beschäftigt ist. Außer der eigenen Angstgeschichte aber auch immer wieder auf verschiedenste Weise in der Münchner Angstselbsthilfe aktiv und dadurch inzwischen ein kleiner Experte auf dem Gebiet.

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Buchstabenspielerin

Buchstabenspielerin

Schreiben und Lesen ist alltäglich. Doch was ist, wenn Du bei jedem Buchstaben eine Wand in deinem Kopf verrücken müsstest? So geht es vielen Menschen mit Legasthenie. Doch wir sind nicht dumm oder faul. Wir finden Umwege. Was ist, wenn diese Umwege zu tollen Texten führen? Wenn es jemanden trotz der Anstrengung Spaß macht sie zu gehen? Dann hat man jemanden wie mich gefunden, der trotz Legatshenie gerne schreibt. Oder gerade deswegen?

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Daniel

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Dickdarmlos

Dickdarmlos

Die Verdauungsorgane, insbesondere der Darm, sind für viele ein absolutes Tabuthema. Es ist ekelig, man möchte nicht darüber sprechen und erst recht nichts darüber hören. Doch was ist, wenn du mit einem Gendefekt auf die Welt kommst und dein Darm früher oder später in den Mittelpunkt deines Lebens rückt? Von meinem Vater habe ich FAP (Familiäre Adenomatöse Polyposis) geerbt, was bedeutet, dass mein Darmkrebsrisiko bei beinahe 100% liegt. Hunderte bis tausende Polypen bilden sich im Dickdarm und häufig sind auch weitere Organe betroffen - glücklicherweise aber meist nicht so massiv. Durch Vorsorgeuntersuchungen und eine rechtzeitige OP im Alter von 18 Jahren konnten bei mir den Krebsausbruch verhindert werden. Die Konsequenz? Ich lebe seitdem ohne Dickdarm, habe häufiger Stuhlgang, muss auf meine Ernährung achten und mein Körper nimmt kein Vitamin B12 mehr auf. Doch meine Krankheit hat etwas sehr gutes: Ich habe gelernt zu kämpfen! Nach einem schweren Krankheitsverlauf aufgrund von Komplikationen nach der Op, bin ich step by step in mein Leben zurück gekehrt, sodass es mir mittlerweile möglich ist ein "ganz normales" Leben zu führen - wenn auch mit ein paar Besonderheiten und Running Gags.

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Dresdener

Dresdener

Ich bin Stephan und bin 38 Jahre alt und komme aus Dresden. Ich bin gelernter Erzieher leider 2005 und 2008 bin ich an einem bösartigen Hirntumor erkrankt. Nach der zweiten OP musste ich erst mal wieder gehen lernen, da ich durch diese eine Halbseitenlähmung hatte (Tumor lag am linken Bewegungszentrum und am Sprachzentrum). Nach der OP erfolgte noch Strahlentherapie und eine ambulante Chemotherapie und einige Rehas. Jetzt bin ich erwerbsunfähig und bekomme Rente. Ich gehe regelmäßig zur Ergotherapie und Physiotherapie. Und bin glücklich das ich immer noch lebe, 10 Jahre nach der zweiten OP. (Es wurde mir gesagt das ich froh sein soll wenn ich 30 Jahre alt werden würde.) Was mach ich zur Zeit? Ich habe ein Jahr nach meiner Erkrankung (2009) eine Selbsthilfegruppe für Hirntumorpatienten und Angehörige gegründet. (www.gespraechskreis-hirntumor.de. Wir haben zur Zeit 15 Mitglieder) Außerdem bin ich noch auf verschiedene Weise ehrenamtlich aktiv. Wie zum Beispiel war ich Mitglied im Patientenbeirat des Universitäts KrebsCentrum – UCC bis Januar 2019 ; als Mitglied bei der Besuchskommission des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Verbraucherschutz Sachsen; als Mitglied beim Patientenbeirat des Landesärzteausschusses Sachen (KSV), beim Stammtisch Junge Selbsthilfe und bei der Stiftung Junge Erwachsene mit Krebs – Treffpunkt Dresden Seit neusten bin ich auch Mitglied bei der Stadt AG jn Dresden. Euer Dresdner Stephan

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Gastautor*innen

Ab und an schreiben auch Gäste in unserem Blog. Gastbeiträge sind mit dem Namen "Gastautor*innen" gekennzeichnet.

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Gedankentänzer

Gedankentänzer

Ich bin 29 Jahre alt und lebe schon lange mit Depressionen (und auch immer wieder mit Ängsten und Panikattacken). Als Betroffener weiß ich aus eigener Erfahrung wie es ist, wenn einem die Erkrankung nicht angesehen wird. Ich engagiere mich in der Selbsthilfe, weil ich der Stigmatisierung von psychischen Leiden etwas entgegen setzen und mich für mehr Offenheit und Aufklärung stark machen möchte.

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Inken

Inken

Mein Name ist Inken. Ich bin 30 Jahre alt und wurde im Alter von 11 Jahren mit Morbus Crohn diagnostiziert. Ich studiere Gesundheitsmanagement in Fulda und bin ehrenamtlich seit mehreren Jahren für die DCCV tätig.

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live_as_a_phoenix

live_as_a_phoenix

"Der Phönix ist ein mythischer Vogel, der am Ende seines Lebenszyklus verbrennt oder stirbt, um aus dem verwesenden Leib oder aus seiner Asche wieder neu zu erstehen. Diese Vorstellung findet sich heute noch in der Redewendung „Wie ein Phönix aus der Asche“ für etwas, das schon verloren geglaubt war, aber in neuem Glanz wieder erscheint." (Quelle: Wikipedia) Zweimal schon habe ich im Laufe meines Lebens, ich bin jetzt 34 Jahre, eine sehr schwere Erkrankung erlitten und bin beides mal mit neuer Stärke, neuem Lebensmut und neuem "Glanz" aus diesen Erfahrungen herausgegangen. Mit 19 Jahren bin ich an einer seltenen Autoimmunerkrankung erkrankt. Damals habe ich über knapp 3 Jahre hinweg schwere Medikamente nehmen müssen. In dieser Zeit habe ich trotzallem mein Leben bestritten, das Fachabitur und eine Ausbildung gemacht und bin von zu Hause ausgezogen. Im Oktober 2016 wurde dann bei mir Brustkrebs diagnostiziert worden. Nach Chemo, OP und Bestrahlung befinde ich mich nun in der Remissionsphase, welche bei Krebspatienten 5 Jahre dauert, bis man als "geheilt" gilt. Während der Erkrankung habe ich in meiner Umgebung nach Selbsthilfegruppen für junge Krebspatienten gesucht, aber leider nur sehr wenig gefunden. Deshalb habe ich beschlossenen eine eigene Gruppe zu gründen. Zusätzlich habe ich mich einer ähnlichen Selbsthilfegruppe in Köln angeschlossen. Mir ist es wichtig, meine Erfahrungen weiterzugeben und gleichzeitig Mut zu spenden. Deshalb möchte ich auch euch gerne durch meine Beiträge an meinem Leben, meinen Gedanken und meinen gemachten Erfahrungen teilhaben lassen.

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Living with obstacles

Hallo. Ich bin weiblich, 33 Jahre alt und wohne in Cuxhaven. Mittlerweile weiß ich, dass ich seit meiner Kindheit Depressionen habe. Das erste Mal, dass ich gedacht habe, dass ich Depressionen habe, war mit Anfang 20. Mit 26 wurden Depressionen diagnostiziert und danach habe ich mehrere Therapien gemacht. Seit mehreren Jahren leite ich eine Selbsthilfegruppe in Cuxhaven. Im Moment befasse ich mit damit, dass ich wieder in eine berufliche Zukunft finde, was sich leider nicht so einfach darstellt, da mein Lebenslauf durch die Erkrankung Lücken aufweist.

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Mandy

Mandy

An ein Leben ohne Angst kann ich mich nicht erinnern. Schon zu lange begleitet sie mich täglich von früh bis spät. Irgendwann hatte sie mich so sehr unter Kontrolle, dass ich in eine Essstörung gerutscht bin. So kämpfe ich nun täglich gegen die Essstörung und die Ängste, um meinen Träumen immer wieder ein Stück näher zu kommen. Seit September wohne ich für ein Jahr in Sofia, Bulgarien. Mal schauen, was mir die Zeit hier so bringt. Denn auch wenn ich das oft nicht sehen kann: Ich bin mehr als meine Angst.

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Melly

Melly

Mein Name ist Melly und ich bin 23 Jahre alt. Ursprünglich bin ich durch meine Depressionen, vor allem durch starkes Mobbing ausgelöst, in die Selbsthilfe gekommen. Therapieplätze sind rar und zeitmäßig selten. Alle ein bis drei Monate eine Sitzung bringen reichlich wenig, vor allem wenn man erstmal zwei Jahre auf einen Platz warten muss. Hätte ich damals gewusst, dass es Selbsthilfegruppen gibt, wäre ich sofort beigetreten, daher ist es mir so wichtig, dass mehr Menschen erfahren, dass es sowas gibt und man sich einfach und kostenlos Hilfe suchen kann. Damals bin ich in eine Erwachsenengruppe gekommen. Hier in der Umgebung war es die einzige Selbsthilfegruppe für Depressionen. Da ich mit großem Abstand die jüngste war, kam schnell die Idee eine eigene Selbsthilfegruppe für junge Menschen zu gründen. Sie richtet sich an Menschen mit Depressionen, Ängsten, Mobbing und Schlafstörungen. Nun wurde bei mir noch die Krankheit RGS festgestellt, eine Nervenkrankheit, bei der es weder eine richtige Behandlung noch Heilung gibt, denn die Erkrankung betrifft extrem wenige und es gibt absolut keine Forschungen dazu. Dazu werdet ihr noch einen ausführlichen Beitrag lesen, denn diese Krankheit ist auch noch ein absolutes Tabuthema. Dadurch ist die Selbsthilfe für mich noch wichtiger geworden. Mit Menschen zu sprechen, denen es ähnlich geht, tut gut. Man fühlt sich verstanden und nicht allein. Abgesehen davon beschäftige ich mich mit Therapiebegleitung durch Tiere. Denn für die Tierliebhaber unter uns: Tiere sind eine große Hilfe und in manchen Lebenslagen unerlässlich. Meist kommt der Hund als Therapiehilfe zum Einsatz, manchmal auch Pferd oder Katze. Interessant wird es, wenn man mit Menschen spricht, die Schweine, Ziegen, Esel oder Kühe als tiergestützte Therapie ausbilden und einsetzen. Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen! 🙂

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RE-HAse

RE-HAse

Letztes Jahr hatte ich ganz schön Pech. Hab mir gleich zwei Mal den rechten Fuß gebrochen. Erst einen Mittelfußknochen, dann fünf Monate später Außen- und Innenknöchel. Alles war in Trümmern und jetzt hab ich lauter Schrauben und Platten im Fuß. Richtig verheilt ist es noch nicht, ich habe immer Schmerzen und laufen ohne zu humpeln fällt mir total schwer. Deshalb war ich super happy, als ich in die Reha durfte und mit Ärzten und Physiotherapeuten und -innen intensiv an meiner Heilung rumwerkeln konn. Und weil Reha für viele von euch mit chronischen oder psychischen Erkrankungen oder Behinderungen sicher auch ein Thema ist, hab ich hier im Blog drüber geschrieben.

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Ruth von der NAKOS

Junge Selbsthilfe liegt mir ganz besonders am Herzen - als Mitarbeiterin der NAKOS bemühe ich mich zusammen mit meiner Kollegin (Uhu) darum, in Deutschland Strukturen zu schaffen, die es jungen Leuten ermöglicht, Selbsthilfe als eine richtig spannende, konstruktive und auch spaßmachende Form der Problembewältigung und des Erfahrungsaustausches erleben und aktiv gestalten zu können.

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Timo

Timo

Ich bin 25 Jahre alt und gehe seit 9 Jahren mit einem kleinen Freund namens Colitis Ulcerosa durchs Leben. Dieser Freund hat mir seitdem vieles rund um die Themen Darm, Toilette, Arzt und Krankenhaus beigebracht: Vor allem habe ich von ihm aber gelernt, immer das zu schätzen, was man hat und bei Niederschlägen niemals aufzugeben. Durch den Kontakt zu anderen Menschen mit einer chronisch entzündlichen Darmerkrankung (CED) schaffe ich es, meine Erkrankung nach außen zu kehren und mich von persönlichen Sorgen und Ängsten zu befreien. Genau diese Erfahrungen möchte ich jungen Menschen mit der Diagnose CED auf dem Blog der Jungen Selbsthilfe vermitteln.

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Trocken, Clean und Glücklich

Trocken, Clean und Glücklich

Mit Sicherheit könnte ich in verschieden Selbsthilfegruppen mit unterschiedlichen Themen zu Hause sein. 2012 entschied ich mich nicht ganz freiwillig für eine Selbsthilfegruppe für Suchtkranke. Schnell habe ich den positiven Aspekt der Selbsthilfe gespürt, endlich andere Menschen um mich herum, die verstehen, von was ich rede. Durch meine Gruppe wurde mein Selbstwert gestärkt und auch meine gesamte psychische Genesung ging voran. Eine Zeit lang leitete ich zwei Gruppen, eine die ich speziell für junge Suchtkranke ins Leben gerufen hatte. Ich bin in der Berliner Selbsthilfe mit vielen aktiven aus der Selbsthilfe vernetzte. In so vielen Dingen bin ich über mich hinausgewachsen. Dadurch wurde das Thema arbeiten zu wollen greifbar. Ich wollte gerne in der Selbsthilfe auch mein Geld verdienen. Und es wurde möglich. Seit März arbeite ich als Projektleiterin Junge Selbsthilfe in einer Kontaktstelle und mache zusätzlich noch eine Ausbildung zur Genesungsbegleiterin.

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Uhu

Uhu

Ich bin bei der NAKOS für das Portal für Junge Selbsthilfe verantwortlich – also keine Selbsthilfe Aktive, sondern eher mit der Selbsthilfekontaktstellenperspektive hier dabei. Die Bundestreffen Junge Selbsthilfe haben mich total begeistert und dass wir hier als Netzwerk schreiben – egal welches Thema wir jeweils mitbringen, finde ich super!

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Wheely Girl

Hallo ihr wunderbaren Menschen, Mein Name ist Paloma und ich bin 25 Jahre jung. Seit ich das Licht der Welt erblickt habe, ist meine Leben holprig und steinig. Ich habe ein Handicap, weswegen ich, seitdem ich denken kann, durchs Leben rolle. Tetraparese heißt meine Behinderung, mit der ich mich als Kind und Jugendliche in der Gesellschaft nicht akzeptiert gefühlt habe. So habe ich gelernt mich durchs Leben durch zu boxen und jeden Menschen zu akzeptieren, wie er ist. Und jeden Tag anzunehmen, wie er gerade kommt. Ich werde in meinem Leben unterstützt durch meine 24h-Assistenz, die mir das Leben ermöglicht, als hätte ich keine Behinderung. Dadurch kann ich seit dem ich 17 Jahre alt bin, alleine wohnen. Und viele Projekte und Reisen um die Welt unternehmen kann. Mein Ziel ist es ein stückweit die Welt in die richtige Richtung zu drehen, dass die Inklusion endlich umgesetzt wird, sich jeder angenommen fühlt und nicht ausgegrenzt wird. Eine bessere Sensibilisierung für jede Eigenart des Menschen, ob sichtbar oder nicht sichtbar und das richtige Verständnis und Umgang mit ihnen. Deshalb bin ich bei der Jungen Selbsthilfe, um das weiterzugeben, das in der Gesellschaft nicht immer so üblich ist. Wenn ihr noch ein bisschen mehr über mich erfahren wollt, schaut doch mal in meinen Youtube-Kanal rein oder klickt euch auf meiner Homepage durch.

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Logo Schon mal an Selbsthilfegruppen gedacht?