Gründung einer Selbsthilfegruppen „die Maulwürfe“

Erfahrungsbericht:

In der Stadt Lingen gibt es sehr viele Selbsthilfegruppen für alle erdenklichen Lebenslagen. Für junge Erwachsene mit Seheinschränkungen gibt es derartiges momentan nicht. Dieses wollte ich ändern. Hier schildere ich meine Erfahrung bei der Gründung so einer Gruppe.

Folgendes an Werbung habe ich unternommen:

Zeitungsbericht, Radiointerview, Flyer verteilt, verschiedene Organisationen, Verbände und Augenärzte angesprochen. Zum Schluss habe ich noch einen Raum für die Gruppe gesucht. Dieser befindet sich im Freiwilligenzentrum in Lingen. Diese Organisation hat mir mit am meisten geholfen, aber auch die Kobs (Kontakt- und Beratungsstelle für Selbsthilfegruppen)war maßgeblich daran beteiligt. Hierfür möchte ich mich recht Herzlich bedanken!

Zeitungsbericht: In den Räumen der Kobs durften wir (Thomas Dust, Melanie Bludau, Petra Hengst und ich) mit einem Redakteur der Lingener Tagespost ein Interview führen. Dieses handelte davon, warum es so wichtig ist eine Selbsthilfegruppe für Seheigeschränkte junge Erwachsene geben sollte.

Radiointerview: Dieses Interview haben wir also Frau Hengst (KoBs) und ich mit der Ems-Vechte-Welle geführt. Einmal wurde darüber gesprochen, wie und warum ich überhaupt auf die Idee kam so eine Gruppe zu gründen. Des Weiteren wurde, aber auch konkretisiert, was das Ziel ist. Frau Hengst hat noch einmal erklär, welche Aufgaben die Kobs (Kontakt- und Beratungsstelle für Selbsthilfegruppen) hierbei übernommen hat.

Womit könnte ich die Leute auf die neu geschaffene Gruppe aufmerksam machen, war mein nächster Gedanke. Natürlich mit vernünftigen Flyern. Diese sind von einem Bekannten entworfen worden. Jetzt mussten diese ja noch unter die Leute gebracht werden. Also wurden verschiedene Organisationen und Verbände(z. B. EUTB Lingen, C-Werk, Kirchengemeinden, Stadt Lingen, dass Lingener Freiwilligenzentrum und der SoVD) angesprochen, ob man hier wohl evtl. welche auslegen darf. Hierbei wurde ich von unterschiedlichen Personen aus einigen Organisation unterstütz.

Die Augenärzte sind dann die wichtigsten Personen die einem bei so einem Projekt helfen sollten, da die den direkten Draht zu diesem Personenkreis hat.

Fazit: Sollte man ein Projekt anfangen wollen, muss man viel Zeit und auch ein bisschen Geld investieren. Leider muss man auch ein paar Niederlagen einstecken können. Ich hoffe, dass es am Ende von Erfolg gekrönt ist.

Autor*in: Der Maulwurf

Was hat mich dazu bewogen eine Selbsthilfegruppe zu gründen: Mein Anliegen war es, junge Leute zusammen zu bringen, damit man einfach etwas gemeinsam unternehmen kann oder zusammen sitzt um sich auszutauschen. Warum schreibe ich in diesem Blog: Ich wollte meine Erlebnisse mit anderen Menschen teilen. Aber auch um meine guten und schlechten Erfahrungen aus dem Leben eines körperbehinderten jungen Menschen zu berichten. Zu meiner Person: Mitte 30, kaufmännischer Rentner, ehrenamtlich sehr aktiv

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