Warum ich pausiert habe und wie es weitergeht

Ich war jetzt eine längere Zeit nicht aktiv im Blog. Das hatte den Grund, das ich mir zu viel Druck gemacht habe etwas zu schreiben bzw zu veröffentlichen. Ich habe viele offene Themen gehabt die ich angefangen habe und aufgrund meines Perfektionismus nicht beenden konnte. Ich hatte das Gefühl, das kein Beitrag von mir an meinen ersten rankommt was die Qualität angeht.

Ich habe mich auch versucht in ein Konstrukt zu stecken und immer eine positive Message zu vermitteln die anderen helfen kann. Weil mir mal beim Korrektur lesen von jemandem gesagt wurde „Und wo ist die positive Message?“ Ich glaube aber mittlerweile, dass ich es nicht auf Krampf versuchen muss immer eine positive Message zu vermitteln, wenn ich eben es selbst noch nicht geschafft habe etwas positives aus meinen Erfahrungen mitzunehmen.

Auch versuche ich das Hauptmotiv umzulenken. Ich schreibe nicht mehr um gezielt Menschen zu helfen. Ich schreibe für mich (bzw. versuche ich es) um meine Gedanken zu sortieren und mit meinen Gefühlen, Gedanken und Sorgen klarzukommen. Wenn man es schafft mit meinen Beiträgen in die Diskussion zu kommen und sich dann mögliche Lösungen oder positive Botschaften ergeben dann ist das ok für mich. Auch hatte ich das Gefühl zu wenig Resonanz zu bekommen, was nicht das Ziel sein sollte!

Ich versuche jetzt wieder wenn es mir möglich erscheint Beiträge zu verfassen und diesen Blog versuchen als Reflektionsplattform zu nutzen. Wenn sich einer da draußen mit meinen Gedankengängen identifizieren kann und sich dann weniger alleine fühlt dann habe ich alles richtig gemacht. Aber ich versuche nicht mehr auf Krampf meine Beiträge so zu konstruieren, dass andere zwingend einen Mehrwert daraus ziehen können.

Ich glaube hier hat jeder die Möglichkeit seine aktuellen oder auch vergangenen Probleme und Erfahrungen festhalten zu können um sich selbst vielleicht etwas besser kennenzulernen.

Ich habe viele Themen die ich mitbringe, aber versuche nicht mehr auf Krampf eine Massenproduktion an reflektierenden Beiträgen zu verfassen, weil mir das nicht gut tut. Ich versuche diese Plattform so zu nutzen damit ich wieder Spaß daran habe zu schreiben auch wenn mal keine Rückmeldung von anderen kommt. Ich nehme mir den Druck raus literarische Höchstleistung zu vollbringen, ich bin kein Romanautor sondern ein Mensch der Spaß am schreiben hat und somit seine Themen bearbeitet. Ich versuche mir auch den Druck raus zunehmen einem Computerprogramm meine Lesefreundlichkeit als perfekt einstufen zu lassen. Das Programm darf mir nicht meine Freiheit an Worten rauben auch wenn ein paar Sätze länger 20 Worte sind.

Autor*in: Blue

Das wird ein Kampf, ein Kampf um meine Gesundheit, ein Kampf um eine glückliche Zukunft und ein zufriedenes Leben. Diesen Kampf kämpfe ich gerne... zumindest die meiste Zeit.

in Zusammenarbeit mit:

Logo Schon mal an Selbsthilfegruppen gedacht?