Heute erzähle ich euch von meinen kleinen und großen Kämpfen, besonders aus der Schulzeit.

Runde 1: Buchstabenspielerin vs. Englisch Vokabeln – aufgegeben

Ich habe irgendwann in der 7ten Klasse einfach aufgegeben sie zu lernen. Trotz üben immer eine 5 oder 6 im Test zurückzu bekommen war einfach zu frustierend. Mündlich mitgemacht hab ich weiterhin. Heute habe ich andere Wege zum Englisch lernen gefunden. (Wirklich interessante englische Serien ohne Accent mit englichen Untertiteln. Deutsche Untertitel = Kopfchaos) Doch damals konnte meine Lehrerin mir nicht helfen. „Lies doch einfach Englisch-Bücher.“ War und ist für mich schlicht nicht so einfach.

Runde 2: Buchstabenspielerin vs. Latein Vokabeln – gewonnen

Bei den Vocabeln half mir dranbleiben, Frust überwinden, kleine Erfolge feiern und Kompensation. Ein guter Lehrer gab mir die Zeit meine eigene Methode zu finden. So lernte ich, zwar langsamer, aber doch genug zum verstehen. Beim Rest half mir dann irgendwann das Wörterbuch. Kompensieren konnte ich durch mündliches Mitarbeiten, analytisches und geschichtliches Wissen und Verständnis.

Die Zeit und die Motivation hatte ich in Englisch nicht. Aber trotzdem machte ich mit den wenigen Wörtern weiter, die ich konnte. Schreiben blieb aber immer Katastrophe. Doch ich fing an das zu aktzeptieren und nicht etwas zu wollen was nicht ging.

Ich verteilte meine Kraft effizienter als sie in Englisch zu stecken, wo sie zwangsläufig versackten und gab mich mit einer tollen drei zufrieden.

 

Runde 3: Buchstabenspielerin vs. fiese Mitschüler – verloren

Bei fiesen Mitschülern halfen mir meine Eltern und als sie nicht mehr konnten half mir ein paar Wochen eine Psychologin. So behielt ich die gute Stimme in mir, die die inneren Teufel (Selbstzweifel, Hass, Angst) bekämpft. Auch wenn diese Teufel bis heute manchmal hochkommen. Aber ich suchte mir meine Freunde auserhalb und später fand ich eine handvoll mit denen ich oberflächlich reden konnte in der Schule.

Runde 4: Buchstabenspielerin & Familie vs. Nachteilsausgleich
– kleiner Sieg

Den Nachteilsausgleich bekam ich in den Prüfungen vor und im Abitur. Es war wenig,aber half. Es war sehr anstrengend und das meiste (rechtliche) übernahmen meine Eltern. Ich hielt einfach durch und blieb hinter der Idee mein Recht zu erkämpfen. Dies schaffte ich nur durch das finden meiner Selbsthilfegruppe. Ansonsten verstand ich das RegelSystem wie wann was ich belegen, einbringen und abprüfen lassen muss. Das half mir es bestmöglich für mich zu nutzen.

Runde 5: Buchstabenspielerin vs. Stress – unentschieden

Stress bewältigte ich mit Sport, Lesen, Freunden und allgemein Ausbrechen aus dem schulischen Umfeld. Ich machte oft was anderes, lernte andere auch neue Leute kennen. Aber allzu oft gehe ich auch einfach im Stress unter für eine gewissen Zeit.

Runde 6: Buchstabenspielerin vs. Sorgen & Zukunftsängste – offen

Was will ich werden? Was will ich machen? Da half mir ein Grundvertrauen in mich und die Welt, dass alles schon werden wird. Mir halfen Fragen an ältere Menschen und da zahlte sich die breite Alterspanne unserer Selbsthilfegruppe aus. (15-35) Aber auch sonst fragte ich, wen ich traf, Löcher in den Bauch.

Mein Tipp für ein mutiges Leben

Hab Vertrauen in dich selbst und lass dich durch andere Menschen inspieren.

 

Man liest sich
Eure Buchstabenspielerin

Buchstabenspielerin

Autor*in: Buchstabenspielerin

Mein Ventil ist das Buchstabenspiel. --- Wenn du Rechtschreibfehler findest, darfst du sie behalten ;). Ich konnte sie leider aufgrund meiner Legasthenie nicht alle einfangen. Was das ist? Informier dich! Mehr dazu in meinem Profil und in meinen Blogeinträgen.

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