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Gruppenfoto vom Bundestreffen Junge Selbsthilfe 2016 mit Benni Wollmershäuser

Lieber Benni,
als du 2016 zum Bundestreffen Junge Selbsthilfe nach Heidelberg kamst, hat du viele von uns mit deiner positiven Ausstrahlung, deiner Offenheit und deiner Begeisterungsfähigkeit berührt. In deinem Workshop hast du uns von deiner Erkrankung erzählt, von den vielen Krankenhausaufenthalten und von den vielen Rückschlägen. Dabei hast du gelächelt, Scherze gemacht und die vielen Fragen aber auch mit großer Ernsthaftigkeit beantwortet. Dir ging es nicht darum, Mitleid zu erregen – im Gegenteil, du wolltest Vorbild sein, zeigen, dass man es schaffen kann, trotz Krankheit zu leben, zu lieben, zu lachen und zu träumen.

Mit deinem Blog und deinen vielen Vernetzungsaktivitäten wolltest du anderen ein Beispiel sein – und das ist dir gelungen. Du wusstest, wie dein Weg enden würde, auch darüber hast du offen gesprochen. Denn du wusstest auch, wie wichtig es ist, ehrlich zu sein, mit sich selbst und mit anderen. Und wie gut es tut, mit anderen darüber zu reden, die nachempfinden können, dass sich hinter dem Lächeln immer wieder auch mal Tränen verbergen. Du warst ein Teil der jungen Selbsthilfe, du hast uns inspiriert, indem du einfach so warst wie du warst. Dass es unseren Blog „Lebensmutig“ gibt, verdanken wir auch dir. Denn damals beim Bundestreffen hast du uns gezeigt, welche Kraft auch im geschriebenen Wort stecken kann.

RiP, lieber Benni.

Foto: Bundestreffen Junge Selbsthilfe 2016 in Heidelberg mit Benni (2.v.l.)

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Autor*in: Ruth von der NAKOS

als Mitarbeiterin der NAKOS für alles rund um das Thema Junge Selbsthilfe zuständig.

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