In den letzten Wochen war viel los – denn wir Blogger*innen haben mehrere Projekte in der Pipeline, deren Vorbereitung uns beschäftigt. Daher kommt unser gemeinsamer Beitrag zum aktuellen Monatsthema erst jetzt. Es geht um Veränderungen.

Mutsammlerin:
Meistens bemerke ich immer nur die negativen Veränderungen. Die positiven wahrzunehmen fällt mir oft sehr schwer. Dabei ist es gerade wichtig, die kleinen positiven Veränderungen zu betrachten, denn das sind die, die Mut machen.

Alltagsheldin:
Es ist seltsam, wie viel sich verändert, obwohl alles um einen herum stillsteht wie in den letzten Wochen und wie jetzt alle zur Tagesordnung übergehen, als hätte sich gar nichts verändert.

Buchstabenspielerin:
Gerade verändert sich nicht viel – oder doch? Auf jedenfall hab ich endlich die Luft und Kraft die Veränderungen des letzten (halben) Jahres mir vor Augen zu führen und zu verarbeiten. Veränderungen zu akzeptieren ist nicht leicht, aber wichtig, weil sie oft Angst machen. Und die Angst ist umso schlimmer, wenn man alles in sich einsperrt und nicht weiß warum man Angst hat oder wütend ist.

Rainbow:
Ich liebe Veränderungen, weil sie mir so ein kribbelndes Gefühl geben und Adrenalin durch meinen ganzen Körper fließt. Natürlich können Veränderungen auch Angst machen. Veränderungen sind aber gut für die Seele und den Geist. Ich merke gerade, dass mir die Veränderung gut tut, einfach mal durchzuatmen und mich auf mich zu fokussieren.

Bossi:
Ich liebe Veränderungen, wenn ich diese selbst initiieren kann. Wenn ich die Kontrolle darüber habe, was verändert wird, wenn ich der eigene Herr über das zu verändernde bin. Ich hasse Veränderungen, wenn diese von außen kommen. Wenn ich nicht die Kontrolle darüber habe, was verändert wird, wenn ich machtlos der Veränderung gegenüberstehe.
Doch auch wenn ich Veränderungen von außen nicht ausstehen kann, bin ich häufig im Nachhinein froh, dadurch einen Schritt gegangen zu sein bzw. mich herausgefordert zu haben. Etwas was ich sonst nicht gemacht hätte, wenn ich die Veränderung hätte selbst initiieren müssen, was ich liebe, aber zu selten mache.

Crunchy-Zebra:
Es gibt gute und schlechte Veränderungen, aber jede Veränderung ändert auch den Weg in meinem Leben. Es kann mal steinig werden aber auch glatt geteert. Meist wenn mir Steine in den Weg gelegt werden, nehm ich sie mir und versuche das schönst mögliche draus zu bauen. Veränderungen machen mir meist Angst, weil sie mich aus meiner gewohnten Comfort Zone rausreißen und mich zwingen etwas neues zu probieren. Aber es ist nur eine Frage der Zeit bis ich mich daran gewöhnt habe und die Veränderung als meinen neuen Alltag anerkannt habe. In letzter Zeit gab es viele Veränderungen in meinem Leben, die sehr herrausfordernd waren und auch immer noch sind, da ist es wichtig Freunde und Familie zu haben, auf die man sich verlassen kann… immer für einen da sind, um auch schwere Zeiten zu überstehen. Aber auch dann ist alles schaffbar und man ist nie alleine.

Avatar

Autor*in: Alle zusammen

Wir sind die Blogautor*innen von Lebensmutig. Wir schreiben über unsere Erfahrungen mit Selbsthilfe, über unsere Erkrankungen und Themen und über die Herausforderungen, die wir bewältigen. Manchmal diskutieren wir untereinander über Themen, die uns gerade auf den Nägeln brennen. Dann dokumentieren wir das unter diesem Profil in einem besonderen Beitrag.

in Zusammenarbeit mit:

Logo Schon mal an Selbsthilfegruppen gedacht?