Buchstabenspielerin: Schenken ist für mich Ideen sammeln. Das Jahr über. Dann zu Anlässen verwirklichen. Kleines, Großes. Eine Freude machen. Liebe verteilen. Oft selbstgemacht. Auch ein Brief oder eine Karte, die heute selten verschickt werden. „Ich denk an dich!“

Mutsammlerin: Schenken ist für mich jemandem eine Freude machen. Am liebsten mit etwas selbstgemachten oder auch einfach nur mit lieben Worten oder einem Lächeln.

HighHopesInBlueSkys: Schenken ist für mich ein Ausdruck meiner Zuneigung, Liebe und Dankbarkeit. Ich mache mir immer tiefgehende Gedanken, was jemanden freuen könnte, den ich gern hab. Schon die Vorbereitung macht mir großen Spaß und ich kann es kaum erwarten zu beschenken. Wenn es dann ein Treffer ist, freue ich mich mindestens genauso wie der oder die Beschenkte. Schenken bedeutet für mich aber nicht nur Materielles, auch Worte, Gesten, Blicke, etc. können ein riesengroßes, berührendes Geschenk sein.

Bossi: Schenken ist für mich weit im Voraus Gedanken zu machen, aber auch ein Produkt Zufalls, ein Ausdruck des Moments, ein spontanes Ereignis. Ergebnis eines Geistesblitzes. Plötzlich, ganz ohne Vorwarnung springt mir etwas ins Auge, trifft mich wie ein Geistesblitz oder besucht mich in einem Traum und ohne, dass es eines besonderen Ereignisses bedarf, weiß ich, womit ich dem Gegenüber eine Freude machen kann

Visionärin: Was bedeutet für mich schenken? Mmh, dies ist nicht in zwei Sätzen gesagt. Ich schenke total gerne, aber genauso schwer ist es zu schenken.
Wenn ich einem Herzensmensch was schenken möchte, fällt es mir schwer. Weil ich oft nicht das Gefühl habe, dass es das ausdrückt,  was eine Person für mich wehrt ist. Ich kann Freunden nicht über meine Geschenke, meine Gefühle gegenüber dieser Person oft nicht in Geschenken ausdrücken. Da mir Menschen unbeabsichtigt einen Platz in meinem Herzen bezogen haben.
Wenn ich aber ein Paket zu einer Freundin schicke und wir es gemeinsam am Telefon öffnen und ich die Freude mitbekomme, das macht mich dann glücklich.
Was ich gerne schenke ist Zeit. Zeit die ich per Telefon, gemeinsamen Gesprächen oder Aktivitäten oder anderen Gesten gerne schenke.
Ich schicke gerne mal eine Postkarte, die mir beim Einkaufen in die Hände fällt.

Travelgirl: Schenken oder nicht Schenken – das ist hier die Frage. Diese Frage stelle ich mir oft. Klar ist es meist Geburtstag oder Weihnachten, wo Geschenke übergeben bzw. ausgetauscht, aber auch zwischendurch sollte man sich gegenseitig kleine Freuden machen. Hierbei geht es mir nicht um große materialle Werte, sondern um das symbolische „Hey ich hab an dich gedacht“ oder „Du bist mir wichtig“. Diese Gedanken machen für mich das Schenken aus.

Dickdarmlos: Schenken ist für mich von recht niedriger Relevanz. Es ist für mich eher eine Symbolik, um Dank und Wichtigkeit auszudrücken. Ich beschenke selten Leute, meist nur, wenn mir ein Gedankenblitz mit einer tollen Idee kommt, oft auch nur Kleinigkeiten. Sonst verschenke ich eher indirekt Zeit: mit guten Freunden gehe ich zu ihren Geburtstag gerne essen und gebe dies aus, zu Ostern und Weihnachten bekoche ich Freunde und lade zum Beisammensein und Spieleabend ein.

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Autor*in: Alle zusammen

Wir sind die Blogautor*innen von Lebensmutig. Wir schreiben über unsere Erfahrungen mit Selbsthilfe, über unsere Erkrankungen und Themen und über die Herausforderungen, die wir bewältigen. Manchmal diskutieren wir untereinander über Themen, die uns gerade auf den Nägeln brennen. Dann dokumentieren wir das unter diesem Profil in einem besonderen Beitrag.

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