Autor: Alltagsheldin

Mein Leben findet gerade nahezu digital statt. Ich treffe wichtige Entscheidungen auf der Arbeit über ein Tablet von der Couch aus, im Schlafanzug. Ich schaue mit meinem Freund übers Telefon Netflix und mache Videochat mit meiner besten Freundin. Meine anderen Freunde sehe ich ebenfalls digital. Ich arbeite digital. Ich studiere digital. Meine Prüfungen laufen wegen meines Nachteilsausgleichs digital und von Zuhause aus.

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Stigmatisierung und Diskriminierung sind für einen Menschen mit gesundheitlicher Beeinträchtigung große Themen. Wir begegnen ihnen oft im Alltag. Mal mehr, mal weniger. Mal versteckt, mal offensichtlich. Aber niemals weniger verletzend.

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Was heißt ‚krank‘ eigentlich? Für mich ist die Einteilung in ‚gesund‘ und ‚krank‘ sehr willkürlich. Ich gehe zur Bewältigung meiner chronischen Erkrankung zum Therapeuten, da eine körperliche Erkrankung durch die Einschränkungen im alltäglichen Leben auch eine psychische Belastung ist. Ich wurde oft ausgegrenzt, weil ich ‚anders‘ war, was schlicht daran lag, dass mich gesundheitsbedingt oft andere Themen beschäftigen als meine Umwelt.

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Eine Fliege hat ein 4-Sekunden-Gedächtnis. Deswegen fliegt sie auch immer und immer wieder gegen die Fensterscheibe. Sie kann sich, während sie ihren Bogen dreht um hinauszufliegen, schon gar nicht mehr erinnern, dass sie kurz vorher schon einmal vergeblich gegen dieselbe Scheibe geflogen ist. Für einen Menschen mit unsichtbarer Erkrankung ist es so, als wäre man sein ganzes Leben von Fliegen umgeben, von Menschen, die alle 4 Sekunden vergessen, dass man krank ist.

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